Nicht nur während der Fußball-WM, auch bei anderen Feiern und Events sind nicht immer alle nur friedfertig und gut gelaunt. Wie man als Einzelner das Risiko, selbst in einen Streit hineingezogen oder Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, minimieren kann.
10.6.2014 (verpd) Wenn mehrere Menschen auf einem Platz versammelt sind, genügt oft schon ein falscher Blick, eine falsche Bemerkung oder einfach nur die Anwesenheit, um ungewollt in einen Konflikt hineinzugeraten. Die Polizei gibt Tipps, wie man gewalttätigen Auseinandersetzungen entgeht und riskante Situationen vermeidet.
Immer wieder nutzen gewaltbereite Personen öffentliche oder belebte Plätze, wie Bahnhöfe oder Sportstadien, aber auch Großveranstaltungen wie Public Viewing, Gaststätten und Bierzelte, um ihre Aggressionen auszuleben.
Sich selbst schützen und anderen helfen
Die Polizei rät daher jedem, gewaltträchtigen Situationen und erkennbaren Konflikten aus dem Weg zu gehen und sich deutlich von gewaltbereiten Personen zu distanzieren. Zudem sollte man sich nicht durch Reden, Gesten oder Benehmen provozieren lassen.
Wer beobachtet, dass jemand von einem anderen angegriffen wird, sollte unbedingt helfen, ohne selbst ein Risiko einzugehen. Die Polizei empfiehlt diesbezüglich nicht allein gegen Gewalttäter vorzugehen, sondern andere aktiv zur Mithilfe aufzufordern und auf alle Fällen den Notruf 110 wählen. Wichtig ist es zudem, sich um das Opfer zu kümmern, und sich zudem Tätermerkmale wie Kleidung, Größe, Haarfarbe und sein sonstiges Aussehen einzuprägen.
Die Polizei erklärt in ihrem Webportal www.events.polizei-beratung.de ausführlich, wie sich Anwesende verhalten sollten, die Zeugen eines Konfliktes werden. Zudem gibt es hier weitere zahlreiche Tipps der Polizei für Veranstaltungsbesucher, beispielsweise zu den Themen Autokorso, Alkohol sowie Taschen- und Trickdiebstahl, um risikofrei und entspannt feiern zu können.